Filmlabor

Studio für Film- und Videokunst

PROJEKTFÖRDERUNG FÜR FILM- UND VIDEOKÜNSTLERINNEN

Das Filmlaboratorium Düsseldorf gibt Kunst- und Filmhochschul-AbsolventInnen, FilmemacherInnen und VideokünstlerInnen die Möglichkeit neue Formen und Ausdrucksweisen im Bereich experimenteller Film- und Videokunst zu erproben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Erzählformen, die sich aus einer veränderlichen kulturellen Praxis und neuen technischen Entwicklungen ergeben.

Das Filmlaboratorium betreut die Produktion der Arbeiten von der Stoffentwicklung bis zur Fertigstellung mit professionellen Kameraleuten, Cuttern und Mentoren, die sich regelmäßig mit den Teilnehmern treffen und die Projekte inhaltlich wie technisch begleiten.

Die Teilnehmer haben Zugriff auf den Technikpool, sowie die Schnittplätze, die Tonmischung und das Studio der Filmwerkstatt. Das Filmlaboratorium kann ggf. einen Beitrag zu Reise- und Produktionskosten tragen, die nicht von uns abgedeckt werden können. Außerdem helfen wir bei der Antragstellung von Drittmitteln, bei Projekten, die über den finanziellen Rahmen des Filmalboratoriums hinausgehen. Nach Fertigstellung der Videos und Filme kümmert sich das Festivalbüro um die Distribution und organisiert die Festivaleinreichungen in Absprache mit den Teilnehmern.

Kontakt: Jan Wagner
fon 0211 – 40 80 701
wagner@filmwerkstatt-duesseldorf.de

filmlab festival 2009  (Flyer  » PDF)
filmlab festival 2010  (Flyer » PDF)
filmlab festival 2011  (Flyer » PDF)
filmlab festival 2012  (Flyer » PDF)
filmlab festival 2013  (Flyer » PDF)
filmlab festival 2014  (Flyer  » PDF)

Bewerber-Downloads:
Bewerbungungsformular: PDF Word

 

Festivalbüro

Festivalteilnahmen der Filmlaborteilnehmer

Das Festivalbüro der Filmwerkstatt unterstützt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Filmlabors bei der Einreichung ihrer fertigen Videos und Filme für Film- und Videofestivals und Ausstellungen. Es organisiert und betreut die Kommunikation und Distribution der Arbeiten mit den Festivals und informiert regelmäßig über interessante und relevante Ausstellungsmöglichkeiten.

 

3d_windrad_monikaP

 

1ha 43. SECHS VERSUCHE SICH DEM LAND ZU NÄHERN

D 2014 I 51 Min. I R: Monika Pirch

Mit subtilem Humor und poetischem Blick unternimmt die Autorin sechs Versuche sich
ihrem Besitz – auch physisch – zu nähern und begibt sich dabei auf eine Reise in die
Vergangenheit, in die Zukunft und in die Verwaltung.

logo selection

CinemAmbiente – Environmental Film Festival 2015, Turino, Italy
Tassie Eco Film festival, New Zealand (Honorable Mention)
Innsbruck Nature Film Festival 2015, Innsbruck, Austria (Spezialpreis bester Film zum Thema Boden)
FILMZ – Festival des deutschen Kinos 2015, Mainz, Germany
blicke – filmfestival des ruhrgebiets 2015, Bochum
Slamdance Film festival 2016, Park City, USA
Green Me Film festival 2016, Berlin


 

 

AFRICAN STREET TRASH (VOL. 1)

D / West Afrika 2013 – 2016 I 92 Min. I R: Sarah Müller, David Wagner

Sarah Müller und David Wagner mischen sich hinein in das Alltagsleben von Marokko,
Benin und Togo. Sie leben dort in der Fremde und drehen mit den Bewohnern.
Die Nähe und Unverstelltheit die sie in ihrem Film entfalten gelingt nur durch
rigorose Offenheit. Diese ist ihnen scheinbar arglos möglich. Die Kamera ist kein
Schutz, sie ist gemeinsames Spiel- und Werkzeug. (Erwin Michelberger)


 

 

AFRICAN STREET TRASH (VOL. 2)

D / West Afrika 2016 I 86 Min. I R: Sarah Müller, David Wagner


 

 

CINEMA

D 2014 I 3 Min. I R: Noriyuki Kimura

Writing letters in a camera obscura. „Cinema“ is the video documentation of a performance, that I did on 1st Jan 2014 at Filmwerkstatt Düsseldorf. A performer in a camera obscura reflects the light with mirrors to write letters on a room’s wall. He moves mirrors to the defined positions and angles every ten minutes. The performance takes totally 3 hours to finish.

logo selection

18th Japan Media Arts Festival, Tokyo, Japan
The National Art Center, Tokyo, Roppongi, Japan
11th Festival Internacional del Cine Pobre de Humberto Solás, Cuba 


 

 

DIE WÜSTE WÄCHST

D 2013 I 3 Min. I R: Kai Welf Hoyme

Die Wüste wächst ist eine poetische (Re-)konstruktion eines Hausgebietes in
Mönchengladbach. Die Häuser wurden von britischen Soldaten und ihren Familien
bewohnt und sind nun verlassen. Die filmische Komposition zeichnet ein Bild der
Atmosphäre dieses Ortes und verbindet es mit Handgesten, die aus militärischen und
rhetorischen Kontexten stammen.

logo selection

Filmlab festival 2013, Duesseldorf
European Media Art Festival 2014, Osnabrueck
Nachtaktiv 2014, Moenchengladbach
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2014
The Picture Show 2014, New York City, USA
Contemporary Art Ruhr 2014, Essen
Inter. Sardinia Film Festival 2014, Sassari, Italy
Naoussa International Film Festival 2014, Naoussa, Greece
Cinema Nova 2014, Brussels, Belgium
Exploding Cinema 2014, London, United Kingdom
Espacio Enter, Espacio de las Artes 2014, Tenrife, Spain
Time is Love video art program, Expressive Arts Institute 2015, San Diego, USA
Time is Love video art program, Zeta Art Center and Gallery 2015, Tirana, Albania
Traverse Video – Sense of Place, Place of Sense 2015, Toulouse, France
Time is Love video art program, Kulter Gallery, A Lab 2015, Amsterdam, Netherlands
Time is Love, Sala Rekalde 2015, Bilbao, Spain
Time is Love, Galery Kalao Panafrican Creation 2015, Bilbao, Spain
Time is Love, National Institute of Fine Arts 2015, Tetouan, Morocco
Dança em foco 2015, Rio de Janeiro, Brazil
Azores Fringe Festival. Inter. Art Festival 2015, Pico, Portugal
Trans Formation, Lab 71, 2015, Dompierre-les-Ormes, France
Time is Love, Sobering Galerie 2015, Paris, France
Art Collection Hiltrud Neumann 2015, Moenchengladbach
Time is Love, Sakura Works 2015, Yokohama, Japan
Time is Love, Little Cinema. Festival for Experimental Film and Media Art 2015, Kalkutta, India


 

 

GHOST MAGNET ROACH MOTEL

D/JP/MEX 2016 I 70 Min. I R: Shinpei Takeda

GHOST MAGNET ROACH MOTEL ist ein abendfüllender PUNK MUSICAL Dokumentarfilm des Künstlers und Regisseurs Shinpei Takeda.
Das intime Porträt von zwei amerikanischen Musikern, zwei mexikanischen bildenden Künstlern und des japanischen Filmemachers zeichnet, in schonungsloser Offenheit, die existentielle Konfrontation ihrer individuellen Kämpfe zwischen Sucht und Krise.

logo selection
Kasseler Dokfest 2016

 


 

03-bf-miho

 

MIHO

D 2016 I 18 Min. I R: Magdalena von Rudy

MIHO ist ein semidokumentarisches Video über einen berühmt-berüchtigten, früher der rechten Szene zugehörigen Hooligan und Schläger, der sich im Laufe seines Lebens zu einem linksorientierten Theater- und Performancedarsteller gewandelt hat. Zusammen mit einer Gruppe von Künstlern und Idealisten lebt und arbeitet er am Honsberg, einem nah zu verlassenen Satdtteil von Remscheid.


 

kf1a9080

 

MISE-EN-SCENE

D 2016 I Loop I R: Gonzalo Rodriguez

Für den Flüchtling ist das Zuhause zur Fiktion geworden, ein zukünftiger Ort oder eine Erinnerung. Gonzalo Rodriguez hat Jugendliche Flüchtlinge und Kinder in Köln befragt und aus ihren Beschreibungen 3d Modelle gebaut, die er in drei Videoanimationen und als reale Modelle aus Plexiglas zeigt. In den ausgespielten Videoanimationen gleitet der Betrachter als körperloses Auge durch die Häuser, ohne Gewicht und Widerstand, durch Wände und Türen. Die Interieurs gleichen den Musterwohnungen, wie sie Architekturbüros in ihren Prospekten zeigen, unpersönlich und als Surrogatformen vieler möglicher Leben. Die Beliebigkeit und Kälte, die daraus entsteht ist wohl als Analogie zur Fremde zu lesen, die dem Flüchtling widerfährt und die sich noch in seinem Wunschbild, in seiner unvollständigen Beschreibung eines idealen Zuhauses ablagert. Hier kommt keiner an und die schwebende Kamera gibt sich sogleich als Instrument der Macht zu erkennen, die wie das Böse im Horrorfilm nicht an die Grenzen der physischen Welt gebunden ist. Es entstehen Orte die überall sein könnten und Menschen die nirgends ankommen. (Jan Wagner)


 

Kai_Hoyme_Nocturn_still1

 

NOCTURN

D 2012 I 4 Min. I R: Kai Welf Hoyme

Das experimentelle Video handelt von Verwandlung und Sprachverlust. Die mentale Landschaft einer Frau wird durch eine choreografierte Handlung, zeichentrickanimierte Sequenzen und fragmentarische Klanggestaltung sichtbar und hörbar gemacht.

logo selection

Filmlab Festival, Düsseldorf 2012
Alternative Film and Video Festival 2012 Belgrade, Serbia
Mardifilm, Gallery Bal des Createurs 2013, Geneva, Switzerland
Zoom – ZBLIZENIA International Film festival 2013 , Jelenia Góra, Poland
International Motion Festival 2013, Nicosia, Cyprus
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2013
International Video Dance Festival Tokyo 2013, Japan
Filmideo 2013, Index Art Center, Newark, USA
Contemporary Art Ruhr 2013, Essen
Athens Video Art festival 2013, Greece
Sardinia Filmfestival 2013, Sassari, Italy
Naoussa International Film Festival 2013, Greece
International Video Dance festival 2013, Ehime, Japan
Espacioenter 2013. Espacio de las Artes, Tenerife, Spain
Ionian Inter. Digital Film festival 2013, Lefkas, Greece
Grenzerfahrung, Marler Kunststern 2013
Frame Research 2013, Museum National de Soares dos Reis, Porto, Portugal
Cine // B Int. Film Festival 2013, Santiago de Chile, Chile
Kedainiai Regional Museum 2013, Vilnius, Lithuania
HUFF Underground Film Fest. 2013 / 14 (New Zealand and 10 International countries)
Profire Shortfilm festival Edinburgh 2013, UK
Tankstation. Shortfilm screening 2014, Enschede, Netherlands
Inter. Art House Film Festival 2014, Lublin, Poland
Azores Fringe Festival. Inter. Art Festival 2014, Pico, Portugal
Ferfilm International Film Festival 2014, Ferizaj, Republic of Kosova
File – Electronic Language International festival 2014, Sao Paulo, Brazil
Muestra International de Videoarte 2014, Cinemateca National, Quito, Ecuador
Damen u. Herren e.V., Duesseldorf 2014
Cabin Fever, Anchorage Museum, USA 2014
RIA, Guwahati, India 2014
The wanderer above the mist, Theatre of Neos Cosmos 2014, Athens, Greece
ArtvideoKoeln – audiovisual experience 01, Koeln 2015
Addis Video Art Festival, Museum of Modern Art 2015, Addis Ababba, Ethiopia
Traces of Transformation, Novo Art Space 2016, Köln
Samawa Cinema 2016, Iraq
Trouble Found Me, Blacklight Film Series 2016, Sediment Arts Gallery, Richmond, USA


 

Still_1_web

 

PETER BEHRENS – VOM SKIZZENBLOCK ZUM ALEXANDERPLATZ

D 2015 I 33 Min. I R: Alexander Lorenz

Der wandlungsfähige Universalkünstler Peter Behrens war erfolgreich als Maler, Produktdesigner und Architekt. Noch heute zeigt seine Entwicklung von den Ornamenten des Jugendstils zur Sachlichkeit der Industriearchitektur überraschende Umsetzungen und zukunftsweisende Ansätze, denen wir mit diesem Film nachspüren wollen.

logo selection

Peter Behrens – und die Vielfalt der Gestaltung, NRW Forum, Duesseldorf 2015
Festival Inter. du Film sur l`Art, Montreal, Kanada, 2016


 

 

PHOTOBOOTH

D 2015 I 26 Min. I R: Werner Schmiedel

Photograph = Objekt.
1980: Eine Videokamera ist in einem Raum mit einem Monitor so installiert, dass der Betrachter sich selbst wie in einem Spiegel sehen kann. Die Person soll von sich selbst ein Photo machen. Der Vorgang bis zum Drücken des Auslösers wird auf Video aufgezeichnet.
2015: 35 Jahre später wird dieser Vorgang mit den gleichen Personen wiederholt. Diesmal in Farbe.


 

Videostill_Skeleton_2

 

SKELETON

D 2016 I 4:34 Min. I R: Kai Welf Hoyme

Skeleton verbindet auf poetische Weise verschiedene Utopien miteinander.
Die Leerstelle zwischen utopischen Körpern, der Architektur der Ruhr-Uni Bochum,
Logozentrismus und einem Zitat aus dem Sonnenstaat von T. Campanella wird umkreist.

logo selection

Filmlab Festival 2016, Duesseldorf
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2016
Intl. Sardinia Film Festival 2016, (Video Art Award Winner)
Intl. Video Art Festival Miden 2016, Greece
Fuchsbau Festival 2016, Lehrte
Keep Moving, Kinitiras Artistic Network 2016, Athens, Greece
Blicke. Filmfestival des Ruhrgebiets 2016, Bochum
Tehran International Short Film festival 2016, Iran
Espacio Enter, Tenerife Espacio de las Artes, 2016, Spain
TIME is Love Video Art program 2017, ZKM, Karlsruhe
TIME is Love Video Art program 2017, Artspace Tel Aviv, Israel
TIME is Love Video Art program 2017, Plymouth University, UK



 

The Trip_1

 

THE TRIP

D 2014 I 21 Min. I R: Ozan Tasci, Mirko Sonsala

Der Kurzfilm handelt von einem jungen Mann, der unter dem tragischen Tod seiner Frau leidet und daraufhin mit Drogen experimentiert. Während eines Drogentrips konfrontiert ihn der Antipoden seine Psyche mit dem Tod seiner Geliebten.


 

Von der Ordnung der Gesellschaft 03

 

VON DER ORDNUNG DER GESELLSCHAFT

D 2013 I 12:30 Min. I R: Alexander Lorenz

In Gefängnissen leben Menschen zusammen, deren Tagesablauf nach festen Regeln organisiert ist. Sie leben im Gleichschritt und sollen durch Arbeit nicht nur beschäftigt, sondern auch zu einem besseren Leben erzogen werden. Mit ihrem Zusammenleben beschäftigt sich dieses Video – obwohl niemand von ihnen zu sehen sein wird.

logo selection

Filmlab Festival Duesseldorf 2013
Blicke. Filmfestival des Ruhrgebiets, Bochum 2013
European Media Art Festival, Osnabrueck 2014
Bloc Projects, Sheffield, UK 2014
Noise, University of Utrecht, The Netherlands 2014
ICSM Men and Masculinities Symposium, Izmir, Turkey 2014


 

 

„Y YAAB LA A BOÊ ?“ („WER IST EUER GROßVATER?“)

D 2016 I 23 Min. I Regie: Sunjha Kim, Co-Regie / Kamera: Rikisaburo Sato

Ohne Sprache, ohne das Erzählen und Weitergeben der Geschichten aus der Vergangenheit gibt es keine Kultur, kann keine Gemeinschaft existieren. Der Film „Y yaab la a boê?“ ( „Wer ist Euer Großvater?“) rettet und entfaltet die Schönheit und mythische Kraft einer der ungewöhnlichsten Erzählformen, die es gibt: Die Trommelsprache der Mossi in Burkina Faso.


Visions Du Reel, Nyon, Schweiz 2017
Black International Cinema Berlin; USA 2017