Do
07. Feb
2019
20:00

Johanna Billing, Xenia Pestova, Andrew McPherson
Tickets: www.approximation-festival.de

SCREENING UND TALK

Johanna Billing (SWE) „Pulheim Jam Sessions“ (2015), mit Edda Magnason 22:40 (loop)

Die schwedische Video- und Performance-Künstlerin Johanna Billing arbeitet zwischen den Genres Musik-Video, Dokumentation, Live-Event und Performance, indem sie unterschiedlichste kulturelle Identitäten, Öffentliches und Privates, Fiktives und Dokumentarisches zu einem feinen Geflecht aus Musik, Bewegung und Rhythmus vereinigt. Ihr Film „Pulheim Jam Session“ bringt Einwohner aus den 12 Gemeinden, die 1975 per Gebietsreform zur Stadt vereinigt wurden, und ihre Autos – Pulheim verzeichnet die höchste Autodichte per Einwohner in Europa – zu einer Session rund um Keith Jarretts berühmtes „Köln Concert“ zusammen.


KONZERT

Xenia Pestova (NZL/UK) und Andrew McPherson (UK) am Magnetic Resonator Piano

Das Magnetic Resonator Piano (aka MRP) ist ein hybrides elektroakustisches Instrument, das die Möglichkeiten des traditionellen Pianos erweitert. Andrew McPherson, Komponist am Centre for Digital Music der University of London, erzeugt im Innenklavier Schwingungen, die schier unendliche Sustains, Crescendos und Tonhöhenverschiebungen ermöglichen. Als eine der innovativsten und unkonventionellsten jungen Pianistinnen stellt sich Xenia Pestova der Aufgabe, gemeinsam mit McPherson das MRP zum Schwingen zu bringen. Bekannt sind ihre Einspielungen von Werken von Stockhausen und Kollaborationen mit Kathleen Supové und Sarah Nicolls, die beide bereits bei Approximation gastierten.


AUSSTELLUNG 8.-10.02.

Die Videoarbeiten von Johanna Billing sind von Fr. – So. von 12:00 – 18:00 Uhr zu sehen.